Biokraftstoff

Flüssige oder gasförmige Verkehrskraftstoffe, die aus Biomasse hergestellt werden.

Biomasse

Die gesamte, durch Pflanzen und Tiere anfallende/erzeugte organische Substanz. Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken ist zwischen nachwachsenden Rohstoffen (Energiepflanzen) sowie organischen Reststoffen und Abfällen zu unterscheiden

Blockheizkraftwerk (BHKW)

sind Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die der kombinierten Strom-/Wärme-Erzeugung dienen. BHKWs werden mit fossilen Brennstoffen (Öl oder Gas) oder mit erneuerbaren Treibstoffen (Biogas, Biodiesel) betrieben. Durch die doppelte Energieausnutzung (Strom und Wärme) erhöht sich der Wirkungsgrad (die Brennstoffausnutzung) der Anlage auf über 90 Prozent.

Bundesbericht vom 30.07.2013

Lesen Sie den Bundesbericht der Bundesregierung „Planungs- und Rechtssicherheit bei Netzentgelten“. link

Der Bundesbericht Energieforschung steht hier zum Download bereit.

Fördermaßnahmen

Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-G): gemäß dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, KWK-G § 4 sind Netzbetreiber verpflichtet, Strom aus der Kraft-Wärme-Kopplung in das Netz aufzunehmen und entsprechend zu vergüten. Zusätzlich erhält der BHKW-Betreiber einen Zuschlag gemäß KWK-G § 7 von bis zu 5,11 ct/kWhel. Der Zuschlag ist abhängig von Leistung des BHKWs sowie dem Datum seiner

Inbetriebnahme und kann bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Hierwerden Strom und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt und genutzt. KWK-Anlagen erreichen durch die nutzbare Abgabe von Strom und Wärme sehr viel höhere Wirkungsgrade Blockheizkraftwerke nutzen gezielt zur Beheizung die Abwärme des Motors, der für die Stromerzeugung den Generator antreibt.

Repowering

Ersatz alter Anlagen zur Stromerzeugung durch neue, leistungsstärkere Anlagen am selben Standort, welcher vor allem auch bei einem Blockheizkraftwerk eine wichtige Rolle spielt.